Die Glatten Andersköpfigen – auf ein Wort mit Kim Possible


Die nackte Wahrheit über

… die Molratte.

Hi. Wäre nett, wenn ihr mich nicht so völlig entgeistert anstarren würden. Ihr seht auch nicht sehr viel besser aus, ohne Klamotten. Oder?
Wie sagt ihr Menschen so bedeutungsvoll? Schönheit liegt schließlich im Auge des Betrachters!

Gut. Das hätten wir also geklärt.
Ich jedenfalls bin eine Nacktmullin und steh dazu, wenn ich nicht gerade mit meinen bis zu 300 Untertanen unterirdisch beim Wühlen bin. Nach Weihnachten wiege ich so an die 50 Gramm. Das hungre ich mir dann bis zum Frühjahr wieder bis auf die Falten runter. Ist nicht so, dass wir nicht auch eitel wären!

Apropos Falten, die brauch ich für meine Arbeit da unten im Stollen. Es kann ganz schön eng werden in der Tiefe, da schützen die mich. Und wenn ihr euch jetzt fragt, weshalb ich komplett rasiert bin, dann hat das nichts mit Ästhetik im sexuellen Sinn zu tun. Bei mir geht’s da eher ums Praktische. Keine Haare – keine Flöhe. Bingo! So einfach kann das sein.

Alles, was ich so an Körperöffnungen vorweisen kann, lässt sich so fest verschließen, dass mir da kein Dreck reinkommt. Dass ich jetzt grinse, liegt daran, dass für euch Menschen das Umkehrprinzip manchmal durchaus von Vorteil wäre. Ja, und jetzt lacht nicht über meine hammermäßigen Beißerchen. Ohne die wär ich ganz schön verloren beim Buddeln.

Das bisschen, was ich trinken würde, das fresse ich. Und ehe ich das vergesse, bei uns Mullen haben die Frauen das Sagen. Eine für alle, wenn ich das mal so salopp anmerken darf. Wir leben in einer Monarchie, das erspart uns den lästigen Wahlgang zur Urne und so manch anderen Ärger gleich mit. Die Ursachen für unser überaus soziales Verhalten sind im Übrigen ebenso wenig geklärt, wie es das oftmals wenig soziale Tun im Stamm der euren ist.

Entdeckt hat uns ein gewisser Herr Rüppell, ein Herr aus Deutschland. Weil ihr Menschen jedes Ding beim Namen nennen müsst, hat uns dieser Unwissende ‘Glatte Andersköpfige’ genannt.

(Gefällt uns übrigens bedeutend besser, als dieses alberne ‚Nacktmull‘.)

Und jetzt wünsch ich euch was,
meine 300 Jungs erwarten mich,

Eure
Kim Possible

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Über Heike Pohl

ambitionierte quasselstrippe | freie journalistin | fotografin | gedankenspielerin | hobbygärtnerin

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