Ömchen Suhl ~ was bleibt, wenn ein Mensch geht


Am 18. Dezember 2011 habe ich an dieser Stelle über Ömchen Suhl geschrieben und erzählt von unseren Begegnungen.

Die alte Frau ist inzwischen gestorben.

Ihre kleine Kate wurde rasch verkauft an die Nachbarn. Sie steht bis heute leer.
Dort, wo am Rande des wild gewachsenen Wäldchens das Schild ‚Räuberwald‘ stand, findet sich jetzt ein ‚Betreten verboten‘ Schild. (Wäldchen sind selten in Schleswig-Holstein. Kleine Räuber auch.)
Die Tannen hat man ihrer Kronen beraubt. Wie dünne Holzsoldaten stehen die Stämme und bewachen das verlassene Haus von Ömchen Suhl.

In ihrem Garten wuchern die Sommerblumen. Der Phlox leuchtet weithin.

Manche Menschen hinterlassen ein reiches Erbe. Andere Schulden. Die Begabten Filme und Romane. Viele trauernde Partner und Familien.
Ömchen Suhl hinterlässt ein Lächeln. In meinem Gesicht.
Und den Phlox rund um ihr ‚Zauberhäuschen‘.

Mehr über Ömchen Suhl hier: Bitte klicken

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Über Heike Pohl

ambitionierte quasselstrippe | freie journalistin | fotografin | gedankenspielerin | hobbygärtnerin

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