LandGlück Kalender 2019

Wir haben Bäume gefällt und welche gepflanzt, gegraben und gebuddelt, gesetzt und geschnitten, gemäht und gejätet, gesät und geerntet, gearbeitet und genossen und jetzt ist das Gartenjahr beinahe um und – was soll ich sagen – ich kann’s kaum abwarten, dass das Frühjahr beginnt.

Bis dahin ist es natürlich noch ein bisschen hin, ich sitze hier mit warmer Decke, einem Glas Tee und der Gewissheit, dass uns beiden auch ein bisschen Ruhe gut tut – der Natur. Und auch mir.

Im Kalender für das nächste Jahr spiegelt sich das wieder, was das Leben auf dem Land ausmacht – mal ist es der weite Blick über’s Meer bei Sankt Peter-Ording, mal der über ein Meer von Blüten im Park, mal sind es meine Hühner, die sich um ihren Nachwuchs sorgen oder die reizenden Shettys, die ich im Wald bei Wacken antraf.

Zu bestellen ist der Kalender unter Angabe Ihrer Adresse bzw. der Lieferadresse und der gewünschten Anzahl über den Paypal-Button weiter unten oder über heikepohl@yahoo.de.
Er kostet 29,90 Euro einschl. Verpackung und Versand.
Die Lieferung erfolgt ab Anfang Dezember und nach Eingang der Überweisung.
Falls Sie gerne direkt überweisen möchten, sprechen Sie mich bitte einfach an.

LandGlück Einzelbilder14 Seiten DIN A3, 250 g matt, Spiralbindung

 

LandGlück-Kalender 2019

Sie bezahlen 29,90 Euro pro Kalender einschl. MwSt., Verpackung und Versand sowie Paypal-Gebühr. (Gilt nur für Deutschland!) Ausgeliefert werden die Kalender ab Anfang Dezember 2018. Ich bedanke mich sehr herzlich und wünsche viel Freude mit meinen Motiven, Ihre Heike Pohl

€29,90

 

Lots of Shades of Green

Zu keiner anderen Jahreszeit zeigt sich die Farbe in Grün in mehr Nuancen, als im Frühling. Jedenfalls kommt mir das so vor, was auch daran liegen mag, dass ich nach Monaten grauer Tristesse jedes Blättchen und jeden Halm einzeln und beim Namen begrüßen mag.

Mein Herz jubiliert, wenn das Sonnenlicht die Farben brillieren lässt. Und wenn am Abend das Zusammenspiel aus Licht und Schatten zarte Blättchen und Halme leuchtend in Szene setzt. Ich kann mich nicht sattsehen am Grün der Maiglöckchen, zarten Birkenblättern, am gekräuselten, gelblichen Laub der Eichen. Am kräftigen Grün von Sauerklee, an Blattstrukturen und -Formen und am Licht, das noch den Waldboden erreicht. Oder am Farbspiel in Meernähe, wenn Blau, Grün, Braun und Beige aufeinandertreffen.

 

April – eine Laune des Glücks

Mit einem Klick auf eines der Fotos öffnet sich die große Ansicht.

Der Krokus – eine Rose von Scharon

Die hübschen Krokusse blühen über den ganzen Erdball verteilt, was sie in den wohlwollenden Verdacht geraten ließ, dass es sich bei ihnen um die in der Bibel zitierte, berühmte „Rose von Scharon“ handeln könne. Die Reihe der Hauptverdächtigen teilt sich der Krokus bislang mit Zistrosen, Gladiolen, Berg-Tulpen, Strauß-Narzissen und Madonnen-Lilien, und weil er zu den Ersten gehört, die im Frühling unsere Sehnsucht nach Farben, Blüten und Blühendem stillen, gönne ich ihm diese berühmte Rolle doch von Herzen.

Auf der Suche nach den ersten Blüten in diesem bislang eher tristen und grauen Jahr, mit seinem recht lang anhaltenden Winterwetter, bin ich bis nach Husum gefahren, wo sich das berühmte „Krokusblütenfest“ doch auch sehr als PR-Idee der Tourismusbehörde erwiesen hat. Ich will gewiss nicht undankbar sein, es sind wirklich tausende Krokusse zu sehen und das sieht auch wirklich hübsch aus. Doch einen Schlosspark, den hatte ich mir sehr viel opulenter, vielfältiger und artenreicher vorgestellt. Wunderschön – das räume ich gerne ein – die uralten Baumriesen, zu deren Füßen die „Kroküsse“ um die Wette blühen. Vielleicht fehlte es auch einfach an Sonne an diesem Tag, ich werde dem Park und den Krokussen auf jeden Fall eine zweite Chance einräumen.

Die schönsten Krokuswiesen habe ich tatsächlich aber gar nicht so weit entfernt entdeckt. In zwei liebevoll gestalteten Gärten, beide in älteren und erfahrenen Gärtnerhänden. In Wacken blühen Krokusse, Märzenbecher und Winterlinge unter alten Obstbäumen und bilden eine zauberhafte Kulisse zum alten Bauernhaus, zu dem sie gehören.
Und in Kaaks präsentieren sich – vis-á-vis zu einem Ehrenmal – hunderte Krokusse in allen Farben – sie blühen weiß, weiß-violett, lila, flieder und gelb und in solcher Fülle, dass ich – vollkommen reizüberflutet – mich gar nicht sattsehen konnte.
Und auch im Stadtpark von Wilster und rund um das Colosseum blühen sie zurzeit in voller Pracht.

Apropos satt: Die ersten Bienen waren vor mir dort. Sie tauchen ein in die tiefen Kelche, die behaarten Beinchen vom Pollen schwer, um Nektar zu saugen.

Darum mein Plädoyer an alle, die Land rund ums Haus haben:
Gebt den Bienchen Zucker!
Und hört auf, alles Grün mit Steinen und Gabionen zu ersticken.

Frohe Ostern allen meinen Leserinnen und Lesern und viel Freude mit dieser Farbenpracht.

Auf der Suche nach Frühling

Mein aktuelles Arbeits-Thema lautet Frühling und die Texte dazu machen Lust auf Wärme, viel, viel mehr Licht, auf Vogelstimmen, Gekrabbel und Geknister im welken Laub, auf Grün, das sich aus der Erde nach oben schiebt, dem Himmel und dem Licht entgegen und darauf, dass die grauen Tage ein Ende haben.
Wobei ich fairer Weise sagen muss: Die letzten Wochen waren bei uns im Nordwesten meist sonnig, dafür aber zapferlkalt, bei eisigem Ostwind und Windstärke 6.

Umso mehr Freude hat es da gemacht, für mein laufendes Projekt in meinen 678987689768767 Aufnahmen nach dem Frühling zu suchen. Et voilà – Fotos aus dem letzten Jahr und dem zuvor – und ein Vorgeschmack auf das, was kommen wird – auf den Frühling 2018.